Über mich

Erinnerung an die ursprüngliche Kraft des Seins.

Frühe Wahrnehmung

Schon als Kind war es da: Energien spüren, teils sogar körperlich, sie sehen und im Feld wahrnehmen. Damals hatte ich keine Worte dafür und niemanden, der mir erklären konnte, was da eigentlich geschieht.

Ich nahm unausgesprochene Wahrheiten wahr, spürte Emotionen, bevor sie ausgesprochen wurden, und merkte feine Veränderungen im Raum, die andere übergingen. Dazu kamen Farben, Eindrücke und dieses innere Wissen, das einfach da ist: nicht erklärbar, und doch präzise.

Doch in einer streng konservativen, traditionellen Familie hatte diese Art Wahrnehmung keinen Platz.

Wenn ich aussprach, was ich sah oder spürte, kam schnell der Satz, den viele kennen: „Das bildest du dir nur ein.“ Und irgendwann beginnt genau das zu verwirren: Du schwankst zwischen dem, was du eindeutig wahrnimmst, und dem, was dir von außen eingeredet wird.

Ich passte mich an. Ich wurde leiser. Ich versuchte, weniger zu fühlen und weniger auszusprechen.

Viele Jahre sprach ich kaum darüber und lebte nach außen so, wie man es von mir erwartete. Doch Verdrängung trägt nur eine Zeit lang. Die Wahrnehmung blieb. Und mein System zeigte immer deutlicher, was passiert, wenn man sich selbst ständig übergeht.

Leistung bis zum Bruch

Mein beruflicher Weg führte mich in Verantwortung, Leistung und Führung. Ich arbeitete mich in Führungsverantwortung hoch, führte mehrere Teams und Stores, hielt alles zusammen.

Pausen gab es kaum. Ich war ständig „an“, als wäre mein System grenzenlos belastbar.

Auch im beruflichen Umfeld zeigte sich meine Wahrnehmung immer wieder. Ich spürte Dynamiken früh, hatte oft ein klares Wissen, bevor etwas ausgesprochen wurde, und lag damit auffallend präzise.

Damals habe ich mir das wegrationalisiert. Heute weiß ich, was das war.

Privat suchte ich mir nicht passende Partner und Begleiter, geriet in Muster, die mich nicht nährten. Es ist einfacher, stark zu wirken, als einzugestehen, dass man längst am Limit ist.

Dazu kamen Erfahrungen, die tief nachgewirkt haben. Dann kam der Punkt, an dem der Körper nicht mehr verhandelt. Genau dort brachte mich ein Burnout auf den Boden. Und genau dort musste ich mich dem stellen, was ich lange weggeschoben hatte.

 

Neuausrichtung, Erdung, Klarheit

Dann gab es diese Nacht: Mein System war überdreht und gleichzeitig leer, und etwas in mir rief nach Stille.

Ich hatte mich damals nicht bewusst mit Trance und Mediumship beschäftigt. Und doch war da über Jahre diese innere Stimme, die immer wieder dasselbe sagte: Silence. Silence.

Ich ging in die Stille.

Dann kam die Welle: Schwebegefühl, Farben und Lichtimpulse, nicht wie „Vorstellung“, sondern wie Realität im Körper. Intensiv. Eindeutig.

Am nächsten Tag funktionierte ich äußerlich weiter. Doch innerlich war die Ordnung eine andere. Mein System zeigte mir unmissverständlich: Zurück in „wie vorher“ gibt es nicht.

Kurz darauf richtete ich mich neu aus und begann, diesen Weg wirklich zu gehen.

Danach ging vieles schnell, weil ich nicht mehr verstecken wollte, sondern forschen, halten und lernen. Und weil ich Menschen fand, die dem Ganzen einen sicheren Rahmen geben konnten.

In der Ausbildung bekam es endlich einen Namen: Meine damalige Mentorin und mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer benannten es als Hellsicht und Hellwissen.

Ab da war nicht mehr die Frage, was mit mir los ist. Sondern: Wie lebe ich das stabil, geerdet und verantwortungsvoll, damit es nicht Überreiz wird, sondern Führung?

Genau daraus ist heute meine Arbeit entstanden.

Was heute die Grundlage meiner Arbeit ist

Mein Weg hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, sich selbst wieder spüren zu lernen und sich nicht zu verlieren in Erwartungen oder Rollen.

Zurückzukommen in den eigenen Körper. Ins eigene Empfinden. In die eigene Wahrheit.

Genurach das ist heute die Grundlage meiner Arbeit: Menschen dabei zu begleiten, wieder in Verbindung zu kommen. Mit sich. Mit ihrer Kraft. Mit dem, was sie im Innersten ausmacht.

Nicht Performance. Sondern Wahrheit, Stabilität und Verkörperung.

Was wir oft als außergewöhnlich oder nur wenigen vorbehalten betrachten: erweiterte Wahrnehmung, inneres Spüren, klare Intuition. Das ist in Wahrheit ein natürlicher Teil unseres Seins.

Diese Fähigkeiten tragen wir alle in uns. Doch weil diese Zugänge über Jahre kaum benannt oder gelehrt wurden, haben viele verlernt, ihnen zu vertrauen.

Ich bin zutiefst dankbar für alles und für jeden Menschen, der mich begleitet hat.

Ich arbeite jeden Tag an mir, um klar zu bleiben und mein System stabil zu halten. Auf diesem Weg gab es Tiefen und Höhen und gerade die Tiefen waren eine Notwendigkeit. Sie haben mir geholfen, meine wahre Kraft zu finden.

Heute nutze ich diese Erfahrung, um andere zu begleiten, mit der tiefen Überzeugung, dass wir uns erinnern können: an unsere Wahrheit, an unsere Kraft und an den Mut, sie im eigenen Leben zu verkörpern.

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